Von Beginn an fanden wir nur schwer ins Spiel. Der Innenblock stand nicht kompakt genug, die Abstimmung fehlte, und besonders über die Außen kassierten wir einfache Gegentore. Auch die Kommunikation in der Abwehr, sonst eine unserer Stärken, war in der ersten Halbzeit kaum vorhanden.
So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem wir es nicht schafften, uns entscheidend abzusetzen. Mit einem knappen 23:22 gingen wir schließlich in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich ein völlig anderes Bild. Endlich fand die Abwehr ihren Rhythmus: Der Innenblock arbeitete konsequenter, die Absprachen funktionierten, und wir zwangen Altenwalde vermehrt zu schwierigen Abschlüssen. Im Angriff zeigten wir nun auch die nötige Ruhe und Durchschlagskraft.
Besonders hervorzuheben war Svenja Vosteen, die mit starken 1-gegen-1-Aktionen und gutem Überblick das Spiel immer wieder klug lenkte. Anastasia Cieniuch überzeugte erneut mit einer äußerst stabilen Abwehrleistung und war ein wichtiger Faktor für unseren besseren zweiten Durchgang. Zudem zeigte Frida Logemann einmal mehr ihre Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt und verwandelte sicher.
Mit zunehmender Spieldauer setzten wir uns Tor um Tor ab und entschieden die Partie am Ende verdient mit 38:32 für uns. Ein wichtiger Sieg, der vor allem aufgrund der starken zweiten Halbzeit völlig verdient war.
In der kommenden Woche steht bereits das letzte Heimspiel des Jahres an – dann geht es gegen TVDH Oldenburg. Auch dort wollen wir an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen und unbedingt die nächsten zwei Punkte einfahren.































