Am Freitagabend mussten wir uns vor tollem heimischen Publikum deutlich mit 20:25 (7:15) gegen den TV Cloppenburg geschlagen geben.
Nach dem Spiel gegen Elsfleth hatten wir uns eigentlich mehr vorgenommen.
Die Partie begann zunächst vielversprechend. Mit unserer erneut offensiv ausgerichteten 3:3-Deckung konnten wir den Gegner früh verunsichern. Doch auch Cloppenburg stand defensiv kompakt, sodass Torchancen auf beiden Seiten zunächst Mangelware blieben.
Bis zur 19. Minute zeigte die Anzeigetafel ein mageres 6:5. Dann jedoch kippte das Spiel. Cloppenburg fand zunehmend Lösungen gegen unsere Abwehr und belohnte sich immer wieder mit einfachen Treffern nach Ballgewinnen. Wir dagegen agierten fahrig, liefen uns im Angriff fest oder scheiterten im Abschluss.
In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gelang uns lediglich ein Treffer – so zog Cloppenburg bis zur Pause auf 7:15 davon.
Auch der Start in die zweite Hälfte verlief alles andere als optimal. Schnell wuchs der Rückstand auf zehn Tore an, ehe Ida Brinkert nach insgesamt 15 torlosen Minuten zum 8:17 einnetzte. In der Folge stabilisierte sich unser Spiel. Swantje Boettcher hielt mit starken Paraden unseren Kasten sauber und wir fanden wieder einfachere, schnellere Wege zum Tor.
In der 40. Minute verkürzte Noelle Storck mit einem ihrer insgesamt fünf Treffer auf 11:17. Doch immer dann, wenn wir einen kleinen Lauf starteten, gelang es Cloppenburg, diesen zu unterbinden. Trotz zahlreicher Paraden von Swantje konnten wir den Abstand nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende stand eine verdiente 20:25-Niederlage, durch die Cloppenburg bis auf zwei Punkte an uns heranrückt.
In den kommenden Wochen gilt es nun, im Angriff wieder mehr Durchschlagskraft zu entwickeln und über die gesamte Spielzeit hinweg sowohl defensiv als auch offensiv positiv zu bleiben. Wer uns kennt, weiß: Kämpfen können wir – und das bis zum letzten Saisonspiel.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen wieder punkten! Nun stehen vier schwere Wochen bevor. Es geht auswärts nach Neuenhaus, Brandlecht, Lüneburg und Hude, bevor wir am 11.04. unser vorletztes Heimspiel bestreiten.































